Zugänglichkeit des Webs
Wie viele öffentliche Seiten einem Agenten tatsächlich antworten, wie viele ablehnen und mit welcher Begründung – gezählt in echten Kampagnen, mit Datum und Summen.
Die datierte Aufzeichnung dessen, was tatsächlich passiert, wenn ein Agent öffentliche Seiten anfragt: wie viele antworten, wie viele ablehnen und mit welcher Begründung. Die Zahlen sind Zählungen aus echten Kampagnen, keine Schätzungen.
Sie werden veröffentlicht, damit ein künftiger Lauf – oder ein künftiges Modell – vergleichen kann, statt zu raten, und damit jeder ihnen mit eigenen Messungen widersprechen kann.
2026-06-27 – Kaufrecherche auf Händlerseiten, 23 Websites (FR-77)
Kontext: echte Kaufrecherche (generalüberholte Spielkonsolen, Budget
≤ 200 €), französischsprachige Online-Shops. Diwall 1.14.0, ohne --stealth
(erst später eingeführt, in 1.15.0).
| Ergebnis | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Blockiert 403 (WAF) | 9 | 39 % |
| Zeitlimit / keine HTTP-Antwort | 6 | 26 % |
| 404 (falsch erratene URL) | 5 | 22 % |
| Zugänglich (HTTP 200 + Inhalt) | 2 | 8,7 % |
23 Websites waren das Ziel; 22 Ergebnisse wurden festgehalten. Die vier Zählungen oben ergeben 22 und die Anteile 95,7 % – das Ergebnis der dreiundzwanzigsten wurde nie notiert. Die URL-Liste wurde ebenfalls nicht aufbewahrt, es lässt sich also nicht rekonstruieren. Die Anteile beziehen sich auf das gesamte Panel und bleiben so stehen, statt auf 22 umgerechnet zu werden: Nichts belegt, dass die dreiundzwanzigste Website nicht getestet wurde, nur, dass ihr Ergebnis nicht festgehalten wurde.
Die zugänglichen Websites wurden beide serverseitig gerendert, ohne WAF. Die blockierten waren große Händler und Marktplätze für generalüberholte Geräte. Welche Websites es im Einzelnen waren, wurde bei diesem Lauf nicht protokolliert – verfügbar ist nur die Summe (siehe Feldnotizen, FR-77).
2026-07-02 – Benchmark von --stealth, in Zahlen (FR-79)
Kontext: Es stellte sich heraus, dass --stealth seit 1.15.0 in der
Produktion wirkungslos war (ein API-Bruch in playwright-stealth 2.x hatte es
stillschweigend zur Nulloperation gemacht). Nach der Korrektur (1.16.0)
gemessen auf bot.sannysoft.com (scenarios/test_stealth.json).
| Signal | Ohne --stealth | Mit --stealth |
|---|---|---|
navigator.webdriver | true | false |
navigator.plugins.length | 0 | 3 |
navigator.languages.length | 1 | 2 |
| Fingerprint-Tests nicht bestanden | 12 | 0 |
| Fingerprint-Tests bestanden | 18 | 31 |
Die beiden Spalten beschreiben nicht dieselbe Zahl von Prüfungen: 12 + 18 = 30
ohne --stealth, 0 + 31 = 31 mit. Die Benchmark-Seite zeigt manche Prüfungen
nur an, wenn ein Signal vorhanden ist, was den Unterschied plausibel erklärt –
das wurde damals aber nicht überprüft, deshalb werden Zählungen berichtet und
keine Summe behauptet. Insbesondere ist das kein Ergebnis „31 von 31“.
Was das bestätigt: --stealth besteht, sobald es tatsächlich greift, alle
grundlegenden JS- und Browser-Fingerprint-Prüfungen dieses Benchmarks. Was
es nicht beantwortet: ob das die 39 % Sperrquote von FR-77 geändert hätte –
die 23 URLs dieses Panels wurden nie einzeln protokolliert, und ein
Händler-Panel ohne echte Kaufabsicht nachzubauen, wurde abgelehnt, weil es von
einem Lasttest auf fremder Infrastruktur nicht zu unterscheiden wäre (die
vollständige Begründung steht in den Feldnotizen, FR-79). TLS-Fingerprinting
(JA3/JA4) und die Verhaltensanalyse von Cloudflare Enterprise sind von diesem
Benchmark nicht erfasst – playwright-stealth beansprucht auch keines von
beiden.